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Stadion Energa (PGE-Arena), Danzig, Polen

2011

Das im Sommer 2011 eingeweihte und inzwischen mehrfach preisgekrönte Stadion orientiert sich an zwei für die Region typischen Motiven: Bernstein und Schiffbau.

Als zweiter Aspekt kommen der lokale Schiffbau und die Werften als wichtige Kulturstätten der polnischen Moderne hinzu. Folgerichtig erinnert das filigrane Tragwerk der Arena an einen Schiffsrumpf mit Spanten und ihrer Beplankung. Das Resultat ist eine multifunktionale Arena nach UEFA-Kriterien, die nicht nur für die Dauer der EURO 2012 eine einzigartige Kulisse an der Ostsee bildete, sondern sich dank guter Ausstattung und Anbindung dauerhaft als idealer Ort für Konzerte und andere Veranstaltungen etabliert hat.


Als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft 2012 wurde das Stadion Energa (PGE-Arena) in Danzig zum internationalen Aushängeschild für ganz Polen. Das im Sommer 2011 eingeweihte Stadion orientiert sich an zwei die Region prägenden Motiven. Zum einen sind seine Form und seine Färbung dem ortstypischen Bernstein nachempfunden. Eine Hülle aus Polycarbonat verleiht der Fassade Transparenz, Leichtigkeit und seine bernsteinfarbene Leuchtkraft. Dafür ist die schimmernde Außenhülle aus sechs unterschiedlich durchgefärbten Modulvarianten zusammengesetzt, die in ihrer Mischung einen homogenen Farbverlauf erzeugen. So wird die Sportstätte mit über 43.000 Sitzplätzen zu einer identitätsstiftenden Landmarke.


Fotografie Michael Reisch