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Moskauer Straße 18, Düsseldorf

2019

Neue Hauptverwaltung der Unfallkasse NRW – auf spektakulär schmalem Grundstück.

Unmöglich? Nein, aber ungewöhnlich war die Aufgabe schon, dieses Düsseldorfer Grundstück zu bebauen. Denn der Streifen zwischen Moskauer Straße und der Güterbahnlinie der Deutschen Bahn ist nur 20 Meter schmal, dafür aber 135 Meter lang. Schon seit vielen Jahren war das Gelände ungenutzt und galt aufgrund seines besonderen Formats als kaum bebaubar. Eine Herausforderung, der wir uns im Rahmen eines Wettbewerbs für die Unfallkasse NRW gerne stellten.


Gemeinsam mit dem Essener Investor Kölbl Kruse konnten wir das Projekt für uns gewinnen und das geforderte Raumprogramm auf den Quadratmeter genau unterbringen. Dazu entwarfen wir einen Riegel mit sieben oberirdischen und drei unterirdischen Geschossen. Seine langgestreckte Form eignet sich sehr gut für die funktionale Gliederung der Unfallkasse, und lässt ein elegantes Gebäude mit einer modernen Dynamik entstehen. Die Sockel- und Obergeschosse sind gegeneinander verschoben, an dieser Verschwenkung befindet sich ein betonter, repräsentativer Eingangsbereich. Die Fassade ist ebenso simpel wie markant und besteht aus weiß beschichteten Metallpaneelen und dunklen Aluminiumfenstern. So ist eine neue Hauptverwaltung für die Unfallkasse entstanden, die auch von der kopfseitig vorbeiführenden B8 sofort ins Auge fällt.


Fotografie Krischer Fotograf