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Amprion-Hauptverwaltung, Dortmund

2018

Gebaut für Energie: Einer Nervenzelle ähnelnd, verästelt sich das Gebäude im grünen Areal.

Organische Form in orthogonaler Nachbarschaft: Auf der Industriebrache Phoenix-West in Dortmund-Hörde haben wir nach gewonnenem Wettbewerb für den Stromnetzbetreiber Amprion einen neuen Hauptsitz geplant. In einem Umfeld aus orthogonalen Grundstücken hatte sich das Unternehmen für ein Areal mit sehr organischer Form entschieden – worauf wir mit einem entsprechenden Entwurf reagierten. So entstand ein Ensemble mit mehreren doppelten Gebäudefingern jeweils in V-Form, die sich von einem zentralen Atrium in das landschaftsparkähnliche Areal erstrecken. Aus der Luft lässt die Gestalt auch die Assoziation mit einer Nervenzelle zu, deren Verästelungen in die Umgebung reichen. Dabei ist die Verbindung von Außen- und Innenraum gewünscht, unter anderem bietet auch das transparente Foyer stets Ein- und Durchblicke ins Grüne.


Eine besondere Herausforderung war die Tiefgarage: Aufgrund ihrer gewünschten enormen Größe von rund 500 Stellplätzen musste sie orthogonal ausgeführt und dann mit dem Gebäude teilweise schräg überbaut werden. Eine schwierige, aber natürlich lösbare Aufgabe für den Statiker. Auch waren von Anfang an für das Ensemble Erweiterungsoptionen mit eingeplant, die jeweils aus Verlängerungen für die Gebäudefinger bestanden. Nachdem der Bauherr direkt eine dieser Optionen gezogen hatte, bietet die Amprion-Hauptverwaltung heute Platz für rund 900 Mitarbeiter – natürlich mit weiteren Wachstumsmöglichkeiten.


Fotografie Marcus Pietrek