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Wohnquartier in der Baader-, Hain- , Wilhelm-Späth-Straße, Nürnberg

Anerkennung: Nichts Geringeres als ein “ökologisches Leuchtturmprojekt” wünschte sich die BPD Immobilienentwicklung in ihrer Auslobung für ein Wohnquartier in Nürnberg. Vergeben wurden am Ende zwei zweite Preise, ein dritter Preis sowie zwei Anerkennung. Eine davon ging an uns!

Was für eine schöne Aufgabe: In einem hochbaulichen Realisierungswettbewerb sollten Lösungsvorschläge zur Bebauung mit “wirtschaftlichem und qualitätsvollen” Geschosswohnungsbau für frei finanzierte Eigentumswohnungen, geförderte Mietwohnungen, kleinen Gewerbeeinheiten und einer Kindertageseinrichtung bringen.


Ökologische Landmarke
“Der Clou an unserem Entwurf ist das besondere Holzhybridtragwerk. Dieses ist tragendes Fassadenelement und steift in seiner Scherengitterform – in Anlehnung an die Nürnberger Fachwerkhistorie – zudem die Geschossdecken aus. Dies erlaubt uns, den normalerweise in Beton errichteten Kern des Hochhauses in Leichtbauweise auszuführen und auch den Beton in den Bodenplatten zu minimieren”, so Daniel Kas.


Durchlässiger Block
Städtebaulich führt der Entwurf den bestehenden, teils gründerzeitlichen Block fort und bildet zur Hauptstraße eine klare, schützende Stadtkante aus. Gleichzeitig sorgen wir für mehr Offenheit und eine öffentliche Durchwegung – ähnlich der historischen Nürnberger Stadtstruktur. Das Resultat ist eine kleinere städtebauliche Körnung, die dem Kontext entspricht.


Das Juryurteil
Die Wettbewerbsjury lobte die Maßstäblichkeit des Entwurfs, die angenehmen Proportionen des Innenhofs, die Freiraumgestaltung der Dächer als Bereicherung der Aufenthaltsorte, die Erschließungen von außen, die gute Orientierung der Grundrisse und das Schallschutzkonzept.

Visualisierung Ponnie Images, Alexander Bartscher
Zusammenarbeit mit Ove Arup und Vogt Landschaftsarchitekten