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Hörsäle Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

2013

Unsere ästhetisch-funktionale Überarbeitung der Philosophischen Fakultät im Gebäude 23.01 vereinfacht die Wegebeziehungen und sorgt für mehr Helligkeit und Verweilqualität.

Die Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität verfolgt im Rahmen ihres langfristigen Hochschulentwicklungsplans umfangreiche Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen bis ins Jahr 2035. In diesem Zuge stand auch die Modernisierung von vier Hörsälen und umliegenden Bereichen des Gebäudes 23.01, der Philosophischen Fakultät der Hochschule, an. Wir planten und begleiteten die Arbeiten, die im April 2012 begannen.


Neben schadstoffbedingten Sanierungsarbeiten stand eine ästhetisch-funktionale Überarbeitung im Vordergrund, die die Dominanz und Schwere bestehender Betonelemente und -oberflächen ausgleichen, einfachere Wegebeziehungen ermöglichen und mehr Helligkeit und Verweilqualität in den Foyers und im Cafeteria-Bereich erzeugen sollte.


Dafür trafen wir eine Vielzahl von Maßnahmen, etwa die Verlegung und Verbreiterung von Freitreppen, das Ersetzen von massiven Betonbrüstungen durch transparentes Glas, den Einbau neuer Oberlichter oder das Schaffen von möblierten und beleuchteten Verweilbereichen. Neue Werkstoffe wie Holz für die Treppen und Sitzpodeste, neue helle Anstriche für die verbliebenen Betonoberflächen oder ein ganzheitliches Lichtkonzept mit direkter und indirekter Beleuchtung schaffen nun außerdem eine angenehmere Atmosphäre.


Fotografie Marcus Pietrek