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Format: 2017
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tor 1. Duisburg-rheinhausen


Heute lässt sich nur noch erahnen, dass sich hinter dem Tor 1 eines der größten Hüttenwerke des Ruhrgebiets erstreckte. In den Jahren 1957 bis 1958 nach Plänen des Kölner Architekten Peter Neufert errichtet, diente es als Eingangsgebäude für ein 300 Hektar großes Hüttengelände mit mehreren tausend Arbeitsplätzen. Mit dem Niedergang der Stahlproduktion in den 1980er-Jahren und der Schließung des Krupp-Werks in Duisburg Rheinhausen verlor das Gebäude seine Funktion und war dem Verfall preisgegeben. Erst im Jahr 1998 begann die Renaissance des Areals: Seitdem entwickelt die Duisburger Hafen AG das Gelände zu einem der größten Logistikzentren Europas. Vor dem Hintergrund der bewegten Geschichte mit über 100 Jahren Stahlproduktion wurde das Tor 1 detailgetreu nach den Auflagen des Denkmalschutzes saniert und mit einer zurückhaltend gestalteten Landschaftsarchitektur wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Das markante Spannbetontor wurde auch mit einer Gedenktafel versehen, die die Industriegeschichte Rheinhausens, den Arbeitskampf und die letztendliche Umwidmung des traditionsreichen Areals thematisiert - der ehemalige Funktionsbau wird so zu einem Industriedenkmal.