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Format: 2017
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MOTEL ONE. leipzig


Sie gehört zu den 25 umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands: die Grimmaische Straße in Leipzig. Unmittelbar zwischen Nikolaikirche und Opernhaus wurde hier ein 60er-Jahre-Bau durch ein neues Geschäftshaus mit Hotelnutzung in den oberen Stockwerken ersetzt. Um dieser prominenten Adresse gerecht zu werden, war eine Fassade gefragt, die sich harmonisch einfügt und gleichzeitig absolut eigenständig ist. Einen entsprechenden Wettbewerb konnte RKW Leipzig 2011 für sich entscheiden. So realisierten die Architekten eine Außenhaut, die die ornamentale Ästhetik historischer Gebäude mit der strukturellen Logik der Moderne verbindet – zu einem Muster aus Fenstern und plastisch gefalteten Wandflächen. Auf dieser Struktur können Licht und Schatten spielen und erzeugen ein lebendiges, variierendes Bild. Technisch gelöst wurde die Aufgabe mit warm-weiß eingefärbten Sichtbetonfertigteilen, die im Traufbereich mit integrierten LED-Modulen ausgestattet sind. Sie wurden in einem lokalen Werk mittels Matrizen gefertigt. So konnte die geplante Geometrie präzise aus Faserbeton hergestellt werden.
 
Die Schaufenster im EG und 1. OG erhielten eine Pfosten-Riegel-Konstruktion, die Fenster der Obergeschosse wurden mit Metallrahmenprofilen ausgeführt. Um einen Kontrast zum hellen Beton herzustellen, sind alle Fensterprofile matt und gussgrau beschichtet. Für eine dem hochwertigen Gesamteindruck angemessene Werbung für die Handelsangebote im EG wurden hinterleuchtete Einzelbuchstaben gewählt. Freigestellte und ebenfalls hinterleuchtete Einzelbuchstaben vor einer schrägen Wandfläche bilden ein markantes Gebäudesignet an der Ecke zur Ritterstraße. Mit dem Gewinn des Wettbewerbs erhielt RKW die Aufgabe der Fassadenplanung, die im weiteren Projektverlauf um die Ausführungsplanung für das gesamte Gebäude als Hotel und Geschäftshaus ergänzt wurde.