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Format: 2017
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Hochschule hamm-lippstadt. campus lippstadt

 

Das Gelände liegt an der Rixbecker Straße und hatte dem benachbarten Automobil-Zulieferer Hella gehört, mit dem die FH als technische Hochschule auch kooperiert. Nördlich grenzt es an eine weitläufige Auenlandschaft der Lippe, aufgrund seiner natürlichen Schönheit trug das Areal den Namen „Himmelreich“. Hier errichteten die Architekten ein Ensemble aus vier Gebäuden, die sich um einen zentralen Platz gruppieren. Das Leitmotiv des Entwurfs ist Kommunikation. Wo und wie kommen die Studenten, Professoren und Besucher zusammen? So erhält der Platz eine große Bedeutung als sozialer Mittelpunkt des Campus, die Verteilung der verschiedenen Funktionen auf die Gebäude führt automatisch zu seiner Belebung. Das Thema Begegnung wird auch in die jeweiligen Innenräume weitergetragen, jedes Gebäude verfügt dazu über großzügige Foyers, die auch als Ausstellungsflächen dienen und Innen- und Außenbereich fast fließend verbinden.
 
Die vier Baukörper sind zwei- oder dreigeschossig und in ihrer ganzen Ausprägung horizontal angelegt. So fügen sie sich in die besonders nach Norden hin freie und weitläufige Naturlandschaft harmonisch ein. Auch besitzen die beiden nördlichen, U-förmigen Gebäude begrünte Innenhöfe, die sich in Richtung der Lippeauen öffnen. Die verschiedenen Nutzungen der vier Gebäude beinhalten Mensa und Verwaltung mit einem Studenten-Service-Center, Bibliotheks- und Hörsaalzentrum sowie die Verwendungen als Institutsgebäude mit Laboren, Werkstätten und den Departments. Neben diesen Hauptfunktionen sind überall auch gesonderte Flächen für studentisches Lernen mit unterschiedlichen Qualitäten angeordnet, von informellen Treffpunkten und Sofalounges bis zu Gruppenarbeitsplätzen oder ruhigen Studierorten in der Mediathek.

Schon vor der offiziellen Eröffnung ging der Campus Lippstadt im März 2014 genau wie geplant in Komplettbetrieb. Dafür sorgte auch das RKW-Baumanagement, das die Insolvenz eines der beiden Generalunternehmer erfolgreich kompensieren konnte. Inzwischen haben die ersten von bis zu 2.000 Studierenden in hochspezialisierten Studiengängen wie etwa Computervisualistik, Materialdesign für Bionik & Photonik oder Soziale Medien und Kommunikationsinformatik – und natürlich ihre Dozentinnen und Dozenten – auf dem Campus beste Lernbedingungen gefunden.