Werkstatt zur Entwicklung des Flughafens Essen/Mülheim


Der Flughafen Essen/Mülheim wurde 1919 zum ersten Mal angeflogen und liegt sowohl auf Essener wie auch Mülheimer Stadtgebiet. Heute nur noch als Schulflughafen genutzt, erwägen die Städte eine komplette Umnutzung. Erste Ansätze sollten in einem
mehrphasigen, kooperativen Werkstattverfahren gefunden werden. Eingeladen hatten dazu die Städte Essen und Mülheim, sehr gut organisiert und durchgeführt wurde das Verfahren vom Büro Faltin +Sattler aus Düsseldorf. RKW-Gesellschafter Prof. Johannes
Ringel wurde als Direktor des Instituts für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft der Universität Leipzig eingeladen, das Team „Urbanität und Mischung“ zu moderieren, und brachte als Unterstützung für die Visualisierung unseren Assoziierten Partner
Jabra Soliman mit. In bislang zwei Werkstatt-Schritten wurde ein erstes Aufgabenprofil erstellt, das die Anforderungen an das Projekt definiert. „Wir haben hier die sehr reizvolle Situation, einen komplett neuen Stadtteil entwickeln zu können, der alle zeitgemäßen Anforderungen an Wohnen, Arbeiten und Mobilität erfüllt“, so Prof. Ringel. Dazu können moderne Wohnformen von Mehrgenerationenwohnen bis Co-Living gehören, aber auch umfassende Verkehrskonzepte mit möglichst wenig Automobilnutzung. Zusätzlich gehört auch die Verflechtung mit dem ÖPNV und der umgebenden, reizvollen Naturlandschaft zu den wichtigen Themen. Die ersten Ergebnisse der Werkstatt liegen nun bei den beiden Kommunen zur Evaluierung, in 2018 werden weitere Workshops stattfinden.