Erstes ÖPP-Verfahren von RKW Architektur +


Erstes ÖPP-Vergabeverfahren gestartet. Wir haben erfolgreich das Vergabeverfahren für Planungs-, Sanierungs-, Finanzierungs- und Betriebsleistungen im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP) zur Sanierung des Stadthauses in Krefeld vorbereitet. Letzte Woche ist die europaweite Ausschreibung für den Teilnahmewettbewerb online gegangen.

In 2015 haben wir im Zuge einer Vorplanung die Sanierung konzipiert, den erforderlichen Kostenrahmen mit einer Kostenberechnung auf Basis einer partiell vertieften Vorplanung ermittelt und somit die Basis für eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung geliefert. Auf dieser Basis fiel im Dezember 2016 der Ratsbeschluss für die Sanierung im Rahmen eines ÖPP-Verfahrens, und die Ausschreibungsvorbereitung wurde an uns vergeben. Bei dem von Egon Eiermann in den 1950er Jahren konzipierten Verwaltungsgebäude am Konrad-Adenauer-Platz 17 in Krefeld handelt es sich um die ehemalige Hauptverwaltung der Vereinigte Seidenweberei AG, Krefeld (VerSeid AG). Der Gebäudekomplex wurde in zwei Bauabschnitten (Flachbau 1953/54 und Hochbau 1955/56) als Verwaltungs- und Lagergebäude errichtet. Alle jetzt zur Sanierung vorgesehenen Bauteile stehen unter Denkmalschutz. Die Herausforderung bestand darin, auf Basis einer Vorplanung eine funktionale Leistungsbeschreibung für ein unter Denkmalschutz stehendes Objekt zu erstellen.